Die Drei ??? - Print 186 - Und Der Mann Ohne Augen

Dichte Flammen auf der Veranda eines einsamen Hauses am Rand von Rocky Beach! War es Brandstiftung? Als plötzlich ein Einbrecher durch eine ausgebrannte Wohnung schleicht, sind Justus, Peter und Bob sicher: Das war kein Unfall!


Die Drei Fragezeichen

Fall 186
Und Der Mann Ohne Augen

Christoph Dittert

Hardcover: 2016.02
ISBN: 9783440146996

eBook: 2016.02
ISBN: 9783440148501

Verlag: Kosmos
Seiten: 144


Kapitel

01. Feuer!
02. Auf dem Weg ins Krankenhaus
03."Glaubt ihr, ich bin so dumm?"
04. Verfolgungsjagt mit Hinternissen
05. Wohnungsfledderer
06. Wie das Feuer ausbrach
07. Alles ist anders
08. Eine böse Geschichten
09. Dreissig Jahre sind eine lange Zeit
10. Die Zeit brennt!
11. Ein Toter und zwei Kinder
12. Besuche hier, Besuche da
13. Die Wahrheit hinter allem
14. Kieselsteinchens Puzzlesteinchen
15. Im Feuer der Wahrheit


"...brennt!" Peter Shaw tat genau das Gegenteil von dem, was sein Freund getan hatte: Er trat schneller in die Pedale und raste weiter.
Auch Bob Andrews zischte an Justus vorbei. "Ruf die Feuerwehr!"
Diese Aufforderung wäre nicht nötig gewesen. Der Erste Detektiv hielt bereits sein Handy in der Hand und tippte die Nummer. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, bis die Verbindung stand. Endlich läutete es durch, ein Mal, zwei Mal, dann meldete sich eine ruhige Frauenstimme. "Ich möchte einen Brand melden", sagte Justus, dem es schwerfiel, ebenso ruhig zu bleiben. "Das Haus steht am Stadtrand von Rocky Beach. Ein oder zwei Stockwerke, ich kann es von hier aus nicht genau sehen. Und eine Veranda. Die steht hellauf in Flammen!" Er nannte die genaue Adresse. "Und jetzt muss ich helfen. Meine Freunde sind..."
"Mach keinen Unsinn!", mahnte die Frauenstimme. "Dieser Brand ist uns bereits vor wenigen Minuten gemeldet worden. Unsere Feuerwehrleute müssten jeden Moment eintreffen. Wenn du..."
Der Erste Detektiv legte auf, stieg wieder aufs Fahrrad und raste los zum brennenden Haus. Etwa zwanzig Meter davor lagen die Fahrräder seiner beiden Freunde achtlos hingeworfen auf dem Bürgersteig. Die Holzveranda hinten am Gebäude brannte lichterloh. Die Flammen loderten mindestens drei Meter hoch bis zu den Fenstern des Obergeschosses. Darüber stiegen dunkle Rauchwolken in die Höhe.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses standen: mit einigen Metern Sicherheitsabstand: mehrere Leute, vermutlich die Bewohner. Dort war auch die eigentliche Eingangstür. Sie lag ein Stockwerk tiefer als die brennende Veranda, denn das Haus stand an einem Hang. In Sichtweite gab es nur ein weiteres Haus, einen kleinen Bungalow weiter oben am Hang.
Justus entdeckte seine Freunde bei einem älteren Mann mit Halbglatze und weissem Vollbart. Eine Frau in ähnlichem Alter sass auf dem Boden und hustete. Sie sah blass aus. Bob beugte sich gerade zu ihr hinunter.
Ein wenig abseits von ihnen drängten sich drei weitere Personen eng aneinander: offenbar eine junge Familie. Die Mutter kümmerte sich um ein weinendes Mädchen, das etwa sechs oder sieben Jahre alt war. Der Vater starrte kopfschüttelnd zum Obergeschoss hinauf und rief unablässig: "Das gibt's doch nicht! Das darf doch nicht wahr sein!"

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