Die Drei ??? - Print 200 - Feuriges Auge

Im Jahr 1968 erschien in Deutschland der erste Fall der drei ???. Genau 50 Jahre und 199 Bände später geraten Justus, Peter und Bob in ein packendes Abenteuer, das sie an die Anfangstage ihrer Detektivkarriere zurückführt.
Justus Jonas ist verschwunden! Während Peter und Bob den Ersten Detektiv verzweifelt suchen, stolpern sie über Spuren aus ihrer eigenen Vergangenheit: Der "Fluch des Rubins" - hat Justus' Verschwinden etwas mit diesem längst zu den Akten gelegten Fall zu tun? Ist das Rätsel um den mysteriösen Edelstein damals wirklich gelöst worden? Bei ihrer Suche ahnen sie nicht, dass sie damit dunkle Mächte heraufbeschwören. Denn das Feurige Auge birgt mehr Geheimnisse, als die drei ??? ahnen können...


Die Drei Fragezeichen

Fall 200
Feuriges Auge

André Marx

Hardcover - 2018.09
ISBN: 9783440148433

Verlag: Kosmos
Seiten: 432


Fall 200
Feuriges Auge - Teil 1
Der Verschwundene Detektiv
 
André Marx

eBook - 2018.09
ISBN: 9783440149645

Kapitel
01. Ohne Ausweg
02. Um Kopf und Kragen
03. Spurensuche
04. Ein Fall für die zwei ???
05. Leute verschwinden
06. Aus Bobs Archiv
07. Überfall!
08. Ein faszinierendes Rätsel
09. Der Blick der blauen Gottheit
10. Schluss damit
11. Der verschwundene Tempel
12. Geheimagent Blake Turner
13. Warnung
14. Paparazzi werden immer dreister!
15. Vater und Sohn
16. Irgendwas stimmt nicht
17. Schlechte Stimmung
18. Whites Geheimnisse
19. Es piept
20. Hinterher!

Ohne Ausweg

Es war eng, es war warm und es war stickig. Ausserdem sah man im funzeligen Licht der alten Grubenlampe kaum etwas. An einigen Stellen war der Stollen gerade breit genug, dass man nicht mit den Schultern an die Wände stiess. Die Decke hing so niedrig, dass man auf seinen Kopf aufpassen musste, und die uralten Holzbalken, die die Tunnelwände abstützten, machten ebenfalls keinen vertrauenerweckenden Eindruck.
Peter Shaw hatte die Nase voll. Er verstand nicht, warum er durch die Gänge einer verlassenen Quecksilbermine in Dalton stolperte, anstatt in Rocky Beach am Strand zu liegen. Darauf hatte er sich nämlich seit Tagen gefreut. Endlich mal Nichts tun! Aber Justus Jonas hatte andere Pläne gehabt. Und Peter hatte sich überreden lassen. Wieder einmal. Er wusste nicht, auf wen er wütender war - auf Justus oder auf sich selbst.
"Just, lass uns endlich umkehren!" Seine Stimme hallte hohl von den Felswänden wider.
"Es kann nicht mehr weit sein", antwortete Justus, der vor ihm ging. Er hielt die Öllampe so hoch, wie die Decke es erlaubte. Im Gegensatz zu Peter wirkte er regelrecht begeistert.
"Das ist mir egal. Wenn wir nicht bald umkehren, wird unser Tourführer Timothy merken, dass wir die Gruppe verlassen haben. Genau das sollten wir nicht tun. Und wir sollten auch auf den markierten Wegen bleiben, das hat er hundertmal gesagt. Dies hier ist kein markierter Weg!"
"Er hat es zweimal gesagt, nicht hundertmal."
"Na und? Diese Tunnel sind einsturzgefährdet!"
"Das wird doch nur behauptet, um die Leute davon abzuhalten, das Geheimnis der Mine zu ergründen."
"Just, bitte, es gibt kein Geheimnis! Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Croft-Brüder vor neunzig Jahren ihre Beute aus dem Banküberfall hier unten versteckt haben und in der ganzen Zeit niemand das Geld gefunden hat!"
"Es war ein Überfall auf einen Geldtransport, kein Banküberfall."
"Mann, Just, du gehst mir auf die Nerven! Bob, sag doch auch mal was!"
Bob Andrews, der Dritte im Bunde, war schon seit geraumer Zeit sehr schweigsam. "Ich fände es auch besser, wenn wir zurückgingen, Just. Peter hat recht: Man weiss, dass die Croft-Brüder sich auf der Flucht in der Dalton-Mine versteckt hielten. Da wird man doch sicher später alles durchsucht haben!"
"Hat man auch. Ich behaupte ja nicht, dass die Beute aus dem Überfall in diesen Tunneln versteckt liegt."
"Sondern?"
"Ich habe gelesen, dass es hier rätselhafte Inschriften an den Wänden gibt, die möglicherweise von den Croft-Brüdern stammen. Vielleicht haben sie eine Botschaft hinterlassen! Einen Hinweis auf das Versteck ihrer Beute!"
"Und diesen Hinweis hat nie jemand entdeckt?", zweifelte Peter. "Aber wie konntest du dann etwas darüber lesen?"
"Entdeckt schon. Aber nicht entschlüsselt. Dafür braucht es halt ein bisschen Grips. Ah! Wir sind da!"
Der enge Tunnel weitete sich zu einem etwas grösseren Raum. Die Decke war immer noch schrecklich niedrig, doch wenigstens musste Peter nicht mehr befürchten, von den Wänden zerquetscht zu werden.
Justus stellte die Grubenlampe auf den Boden. "Das ist der Raum, von dem ich gelesen habe. Hier müssen die Inschriften zu finden sein."
"Da!" Bob zeigte auf einige in den Felsen geritzte Buchstaben.
Sie gingen näher heran. Peter legte den Kopf schief und runzelte die Stirn. "Gabriel liebt Susan", las er vor. "Jonathan war hier. Klasse 9 auf Geheimexpedition. AC/DC rulez. Wer das liest, ist doof. Sag mal, willst du uns auf den Arm nehmen, Just?"
Justus war die Bestürzung anzumerken. Suchend blickte er sich um, aber diese Schülerkritzeleien waren die einzigen Inschriften an den Wänden. "Ich verstehe das nicht...", murmelte er. "Dies ist der richtige Raum, da bin ich ganz sicher."
"Ich verstehe das sehr wohl", knurrte Peter. "Da hat sich jemand einen Scherz erlaubt! Rätselhafte Inschriften von den Croft-Brüdern, pah! Wo hast du das denn gelesen? Auf Du-glaubst-auch-jeden-Mist.com? Oder war es in der Zeitschrift 1000 blöde Ideen für den gelangweilten Hobbydetektiv?"
"Ich... ich dachte wirklich..."
"Ja, schon klar. Du dachtest, du findest einen Schatz. Du hast Bob und mich hierher gezerrt, obwohl wir beide andere Pläne hatten! Und wofür? Für Wer das liest, ist doof! Ganz toll, Justus. Ich gehe jetzt!"
Peter schnappte sich die Lampe und trat so abrupt den Rückzug an, dass er sich prompt den Kopf an einem Stützbalken stiess. "Aua, verdammt noch mal!" Wütend stapfte er weiter. Bob und Justus konnten kaum mithalten.
Peter erwartete, sich der Beleuchtung des markierten Weges, den sie verlassen hatten, zu nähern. Umso überraschender war es, als der Gang plötzlich zu Ende war und sie wieder auf der Besucherroute standen - allerdings im Dunkeln!
"Hier brannte doch vorhin noch Licht«, bemerkte Bob.
"Ja", brummte Peter. "Und jetzt ist es ausgeschaltet."...


Fall 200
Feuriges Auge - Teil 2
Die Silberne Hand
 

André Marx

eBook - 2018.09
ISBN: 9783440153956


Kapitel
01. Besuch aus der Vergangenheit
02. Hilfe!
03. Nächtliche Verfolgung
04. Sprung ins kalte Wasser
05. Der Piratenstützpunkt
06. Die Befreiung
07 ... --- ...
08. Im Kerker
09. Die silberne Hand
10. Die Legende des Maharadschas
11. Das Wichtigste auf der Welt
12. Allein
13. Klack, klack, klack
14. Das Blatt wendet sich
15. Das rote Leuchten
16. Das Spiel beginnt
17. Die Stimme aus der schwarzen Box
18. Nach Dolton!
19. Einer von uns
20. Licht und Dunkelheit

Fall 200
Feuriges Auge - Teil 3
Der Tempel Der Gerechtigkeit

 

André Marx

eBook - 2018.09
ISBN: 9783440153963

Kapitel
01. Eine Böse Überraschung
02. Entkommen!
03. Weitermachen!?
04. Eine neue Spur
05. Das dreizehnte Buch
06. Zerbrochene Götter
07. Horatius Geheimnis
08. Der Goldene Weg
09. Der Fluch des Rubins
10. Für immer verloren
11. Beaver
12. Überfall
13. Weich wie Butter
14. Pleshiwar
15. Der Mann namens Raaz
16. Der Elefantenkopf
17. Die Verräter
18. Das Feurige Auge
19. Der Gerechte
20. Das Ende des Tunnels

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