Die Drei ??? - Print 212 - Der Fluch Der Medusa

Die drei ??? geraten in eine Rätseljagd und müssen den verschwundenen Enthüllungsjournalisten Jeremiah Carmichael finden. Welchem Polit-Skandal war er auf der Spur? Werden die Detektive ihn finden, bevor seine Gegner es tun?


Die Drei Fragezeichen

Fall 212
Der Fluch Der Medusa

Marco Sonnleitner

Hardcover - 2020.09
ISBN: 9783440160510

eBook - 2020.09
ISBN: 9783440160558

Verlag: Kosmos
Seiten: 144


Kapitel

01. An Messers Schneide
02. Jojo
03. Weiskopfadlr
04. Topsecret
05. BPPUTHAUS
06. Der Totengräber
07. Der Ausserirdische
08. Alaska
09. Seeteufeel
10. Justus, der Ausserirdische
11. Zombie-Alarm
12. Im Haus der Vampire
13. Auf der Fucht
14. Man sieht sich immer zweimal
15. BKSTNW
16. Im Schatten des Löwen
17. Das Geheeimnis der Medusa
18. Feuer!
19. Backe, backe... Brand
20. Fluch der Vergangenheit


An Messers Schneide

Peter Shaw griff zum wiederholten Male zur Trinkflasche, schraubte den Verschluss ab und liess das Wasser in grossen Schlucken in seine Kehle laufen.
"Lass mir auch noch was übrig!" Bob Andrews streckte die Hand aus.
"Sorry!" Peter setzte die leere Flasche ab. "Aber da war nicht mehr viel drin. Ich kann ja mal reingehen und sehen, ob ich einen Wasserhahn finde." Der Zweite Detektiv nickte nach hinten zur Tür des alten Holzhauses, auf dessen Eingangstreppe die drei Detektive sassen.
Justus winkte matt ab. "Die haben bereits alles abgestellt. Gas, Wasser, Strom. Ich war gestern mit Onkel Titus schon mal kurz hier."
"Na super!" Bob liess sich auf die Stufen zurücksinken. "Hättest du uns das nicht früher sagen können? Dann hätten wir mehr zu trinken mitgenommen. Bei dieser Affenhitze schwitzt man ja sowieso schon schneller, als man nachgiessen kann."
Justus grunzte zerknirscht. "Tut mir leid. Offenbar gehen diese Temperaturen auch an mir nicht spurlos vorbei."
"Du meinst Gehirnerweichung und so? Geht mir genauso." Peter wischte sich den Schweiss von der Stirn und lehnte sich zurück. Neben ihm lag ein Stapel Altpapier. Er nahm sich einen länglichen weissen Umschlag - laut Absender auf der Rückseite Infopost von einer Versicherung wedelte sich damit Luft zu und schloss die Augen. "Wenn wir hier noch länger rumsitzen müssen, weiss ich gleich nicht mehr, warum wir überhaupt hergekommen sind. Was war gleich noch mal der Grund?"
Der Erste Detektiv lächelte müde. "Haushaltsauflösung. Onkel Titus regelt noch das Finanzielle, dann laden wir alles auf den Pickup und bringen es zum Schrottplatz. Den wir aber vorher noch komplett umräumen müssen."
"Was?« Peter sass schlagartig aufrecht. "Den Schrottplatz umräumen? Davon war nie die Rede!"
Justus grinste. "Kleiner Scherz. Wollte nur wissen, wie weit deine Gehirnerweichung schon fortgeschritten ist."
"Du kannst einem aber auch einen Schrecken einjagen." Peter machte es sich wieder bequem.
Bob blies sich Luft unter sein T-Shirt und sah zur Eingangstür. "Dauert ziemlich lange, dieses Das-Finanzielle-Regeln. Oder begiessen die das da drin mit ein paar kühlen Bieren, während wir hier draussen von allen Seiten schön gleichmässig gegrillt werden?"
Justus hob die Schultern. "Ich weiss es nicht. Eigentlich war alles so weit klar. Aber ihr wisst ja, dass Onkel Titus einem kleinen Plausch nie abgeneigt ist."
"Jedenfalls brauche ich jetzt was zu trinken, sonst verdurste ich", sagte Bob und blickte sich um.
"Seht ihr irgendwo einen öffentlichen Wasserspender, einen Brunnen, Kiosk, die Niagara-Fälle? Egal was, Hauptsache, Wass-" Der dritte Detektiv hielt unvermittelt inne. "Was wird das denn?"
"Was ist?" Justus schaute in die Richtung, in die Bob mit gerunzelter Stirn blickte.
"Seht ihr den Kerl da? Rotes Hemd, schwarze Hose, nach oben abstehende Haare. An dem Briefkasten vor dem kleinen Bungalow auf der anderen Strassenseite. Was hat der denn vor?"
"Wieso?" Peter hörte auf, sich Luft zuzufächeln.
"Der sieht seine Post durch. Na und?"
"Würdest du deine Post so durchsehen?", fragte Justus.
"Was meinst du?"
"Siehst du nicht, wie hektisch der Mann ist und wie häufig er sich umschaut?", erwiderte Justus.
"Stimmt." Peter nickte.
"Ausserdem legt er alles wieder in den Briefkasten, nachdem er es angesehen hat. Nein, wartet. Da! Jetzt steckt er sich einen Umschlag in die hintere Hosentasche."
"Und geht weiter", sagte Bob. »Der Typ wohnt da nicht. Der klaut Post!"
"Los, Kollegen! Wir sollten den Herrn zur Rede stellen." Justus stand auf.
"Das sollten wir unbedingt." Peter steckte seinen "Fächer" hinten in seinen Hosenbund und sprang auf.

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Samstag, 27. November 2021

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