DDF / 188 - Und Der Unsichtbare Passagier - Hendrik Buchna

Und Der Unsichtbare Passagier
Im berühmten Luxuszug "Coast Imperial" verschwindet kurz nach der Abfahrt einer der Mitreisenden. Eine Entführung? Noch vor dem nächsten Bahnhof müssen die drei ??? den Fall gelöst haben.

Print Edition
Und Der Unsichtbare Passagier 188 - Und Der Unsichtbare Passagier
Hendrik Buchna

Hardcover - 2016.07
Pub: Kosmos
Seiten: 144
ISBN: 9783440148297

eBook - 2016.07
Pub: Kosmos
ISBN: 9783440148532

Hörspiel erscheint am 29. September 2017
Kapitel
01. Unverhofft
02. Die nervöse Vogelscheuche
03. Unmöglich, aber wahr
04. Wiedersehen macht Zweifel
05. Original oder Fälschung?
06. Der erste Detektiv setzt sich durch
07. Perückenfotograf und Mister Herzschmerz
08. Misstrauische Badeseniorin
09. Falscher Agent und echte Pelzmützen
10. Liebestränen und Mördertelefonate
11. Angriff aus dem Hinterhalt
12. Wilde Tiger und rettende Toiletten
13. Grauen in der Finsternis
14. Gigant auf vielen Beinen
15. Dei Masken fallen
16. Stunde der Wahrheit
17. Ende mit Schrecken
18. Ein fast perfektes Verbrechen
Auszug
Jetzt sitzen wir richtig in der Falle, dachte Justus. In einer tödlichen Falle!
Eingeschlossen in der Burg, gefangen im Labyrinth der Rätsel. Ohne Ausweg. Nein, dachte der Erste Detektiv, das darfeinfach nicht unser Ende sein! Und dabei hatte alles so harmlos angefangen. Die Sonne hatte geschienen in Rocky Beach. Eine leichte Brise war vom Meer heraufgeweht, sodass sich der Sommertag angenehm sanft anfühlte, geradezu verheissungsvoll. Zusammen mit seinen Freunden Peter und Bob war Justus in der Freiluftwerkstatt des Schrottplatzes damit beschäftigt gewesen, einen Stranddrachen zu reparieren, der sich in einem Fahnenmast verfangen hatte. Justus hatte die eingerissenen Teile eins nach dem anderen sorgsam wieder zusammengefügt. Bob hatte ihm ab und zu die Schere oder einen Kleber gereicht, während Peter in den Himmel geguckt und gelegentlich einen Kommentar abgegeben hatte.
Dann war der verbeulte Pick-up auf dem Schrottplatz eingetroffen. Sofort war Peters volle Aufmerksamkeit geweckt gewesen. Es war ein Wunder, dass der Pick-up überhaupt noch fahren konnte, so zusammengeflickt, wie er war. Was Peter jedoch faszinierte, war die Wohnkabine aus Holz, die auf die Ladefläche montiert war.
Auch Justus merkte auf. "Ist Kundschaft eingetroffen?" Ohne den Blick abzuwenden, sagte Peter: "Ein abgetakelter Wohn-Pick-up mit einem Typen, der genau dazu passt! Vermutlich will der Kerl irgendwelche Fundstücke vom Strand verscherbeln. Deine Tante kümmert sich bereits um ihn."
Justus’ Tante war Mathilda Jonas. Seit dem Tod seiner Eltern wohnte Justus bei ihr und ihrem Mann Titus. Gemeinsam führten sie einen Gebrauchtwarenhandel. Schon hallte ihre Stimme über den Hof: "Justuuus! Peter! Bob!"
"Auch das noch!", murmelte Bob. "Sollen wir etwa schon wieder beim Abladen helfen?"
Justus legte den Drachen zur Seite. "Sehen wir nach, was wir tun können!", sagte er und schob Bob nach draussen.
Tante Mathilda und der Mann kamen bereits auf sie zu. Er trug einen abgetragenen Cowboyhut, unter dem blonde Locken her vor quollen. Zwischen ihnen legte der Wind ein junges, aber schon von der Sonne gegerbtes Gesicht mit einem breiten Grinsen frei.
"Das ist Jeff Ranaldo", stellte Mathilda Jonas ihren Begleiter vor. "Er wollte euch sprechen." Dann senkte sie die Stimme. "Euch, nur euch, sagte er. Die drei ???." "Ja, das sind wir!", bestätigte Justus. Die drei ??? - so nannten sich er, Justus Jonas, und seine Freunde Peter Shaw und Bob Andrews, wenn sie als Detektive ermittelten. Dabei hatten sie schon eine Reihe kniffliger Fälle gelöst und manchen Verbrecher hinter Schloss und Riegel gebracht. Dann nickte er seiner Tante auffordernd zu.
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Tags: Hendrik Buchna

Kommentare (1)

  1. Marco
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