Heldentod

TNG / 2007.11 - Before Dishonor / 2010.03 - Heldentod - Bd. 4

Ein Gegner, der so unbeugsam ist, dass man mit ihm nicht vernünftig reden kann. Die gesamte Rasse denkt mit nur einem Verstand und strebt nur auf ein Ziel hin: Sich unsere biologischen Besonderheiten anzueignen und jegliche Inbridualität auszulöschen, um jedes lebende Wesen zu Borg zu machen.
In über zwei Jahrzehnten ist die Föderation keiner grösseren Bedrohung begegnet. Zweimal entsandte die Sternenflotte bereits zahllose Raumschiffe, um sich ihnen entgegenzustemmen. Die Borg wurden aufgehalten, der Preis in Blut bezahlt. Die Menschheit atmete erleichtert auf und nahm an, dass sie nun sicher war. Und mit der Zerstörung der Transwarpverbindungen glaubte die Föderation den finalen Schlag gegen die Borg ausgeführt zu haben.
An den Rand der Auslöschung getrieben, kämpfen die Borg um ihre blosse Existenz, um ihre Kultur. Man kann sich ihnen nicht verweigern. Man kann sie nicht aufhalten. Die alten Regeln und Prämissen, wie das Kollektiv handeln sollte, gelten nicht mehr. Jetzt töten die Borg erst und assimilieren später.
Als sich die Enterprise ihnen erneut in den Weg stellt, wenden sich die Borg nach innen. Die dunklen Orte, von denen nicht einmal die Dronen wussten, dass sie existieren, werden nach aussen gewandt gegen den Feind, den sie niemals besiegen konnten. Und es wird die eine Sache enthüllt, von der niemand glaubte, dass die Borg sie tun könne.

Deutsche Ausgabe
Heldentod Band 4 - Heldentod
Peter David
Dt. Bernd Perplies

Softcover - 2010.03 
Pub: Cross Cult 
Pages: 368
ISBN: 9783941248649

eBook - 2011.06 
Pub: Cross Cult
ISBN: 9783942649773
Auszug
Kathryn Janeway musste ihn einfach selbst sehen.
Sie hatte Seven of Nines umfangreichen Bericht gelesen. Sie hatte ein langes Gespräch mit Captain Jean- Luc Picard geführt, auf den sie - ganz nebenbei gesagt - noch immer wütend war. Kurz: Sie besass eigentlich alle Informationen, die sie wirklich benötigte. Hinaus zu dem Borg-Kubus zu fliegen, würde nichts, aber auch absolut gar nichts bringen.
Trotzdem war sie auf dem Weg dorthin.
Obwohl sie als Vice Admiral dazu berechtigt gewesen wäre, für diesen Ausflug einen schweren Kreuzer abzukommandieren, hatte sie sich dagegen entschieden. Es wäre in ihren Augen eine Verschwendung von Ressourcen gewesen. Stattdessen hatte sie sich damit zufrieden gegeben, auf der Einstein mitzufliegen, einem einfachen Forschungsschiff. Der Kommandant der Einstein, Howard Rappaport, war begeistert gewesen, Janeway an Bord begrüssen zu dürfen. Rappaport war ein eher kleiner, untersetzt wirkender Mann, in dessen Augen allerdings ein scharfer Intellekt blitzte. Er hatte sie mit Fragen über all die Rassen, denen sie im Laufe der Odyssee der Voyager durch den Delta-Quadranten begegnet war, regelrecht gelöchert. Es war nicht unbedingt ein Thema gewesen, an dem sie ein gesteigertes Interesse gehabt hätte, aber Rappaports unaufhörliches Drängen abzuwehren, hätte sich angefühlt, als trete man einen übereifrigen Welpen. Also hatte sie ihm im Laufe der Reise so oft, wie es ihr angemessen schien, die Freude gemacht und sich mit ihm unterhalten. Er schien ihr jedoch zugehört zu haben, denn er hatte ihr nicht nur geradezu an den Lippen gehangen, sondern auch intelligente Anschlussfragen gestellt. Einmal allerdings hatte er allzu eifrig ausgerufen: "Ich wünschte, ich wäre dort gewesen."
"Nein. Das wünschen Sie sich nicht", war Janeways ziemlich rüde Reaktion gewesen. Er hatte den Eindruck erweckt, als wolle er mehr über ihre Gefühle diesbezüglich erfragen, aber der leicht gehetzte Blick in Janeways Augen hatte ihn klugerweise davon Abstand nehmen lassen. Drei andere Offiziere reisten gemeinsam mit Janeway an Bord der Einstein, alle drei angebliche Borg-Experten. Die Offiziere - Commander Andy Brevoort, Commander Tom Schmidt und Lieutenant Commander Mark Wacker - waren erfahrene Xeno-biologen, denen die Sternenflotte nur eine Aufgabe gestellt hatte: eine Methode zu finden, einen absoluten Schutz gegen die Borg zu entwickeln, sollten diese einen weiteren Angriff starten. Denn im Grunde waren der Rat der Vereinigten Föderation der Planeten und die Sternen- flotte insbesondere der Meinung, dass, obschon es ihnen gelungen war, der Zerstörung durch die Hände der Borg ein ums andere Mal zu entgehen, sie diesen Umstand vor allem schierem Glück zu verdanken hatten. Der Plan bestand nun darin, das Element des Glücks aus der Gleichung zu entfernen und durch eine geeignete und erprobte Lösung zu ersetzen.
English Edition
Before Dishonor Before Dishonor 
Peter David 

Softcover - 2007.11 
Pub: Simon & Schuster
Pages: 252 
ISBN: 9781416527428

eBook - 2007.11 
Pub: Simon & Schuster
ISBN: 9781416554714
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